Dieser Juni bricht Rekorde: Es ist der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung in unserer Region. Kinder in Kitas sitzen schwitzend auf dem Boden, Grundschüler können kaum noch einem Unterricht folgen, und in den weiterführenden Schulen herrschen i

Dieser Juni bricht Rekorde: Es ist der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung in unserer Region. Kinder in Kitas sitzen schwitzend auf dem Boden, Grundschüler können kaum noch einem Unterricht folgen, und in den weiterführenden Schulen herrschen in manchen Klassenzimmern Temperaturen weit über 30 Grad. Lernen unter solchen Bedingungen ist keine Bildung mehr – es ist Zumutung.

Dabei sollten wir uns nichts vormachen: Dieser Rekord-Juni ist gleichzeitig einer der kühlsten Junis, den die kommenden Jahrzehnte für uns bereithalten. Was heute als Ausnahme gilt, wird morgen der Normalzustand sein. Es ist unsere Verantwortung, jetzt zu handeln und uns für die Zukunft vorzubereiten.

Heidelberg braucht daher ein städtisches Programm zur Hitzeschutzausstattung aller Bildungseinrichtungen in Heidelberg: Klimaanlagen, Lüftungssysteme oder dezentrale Kühlgeräte – je nach baulichen Möglichkeiten. Ergänzend brauchen wir Außenbeschattung, begrünte Innenhöfe und eine Prioritätenliste, die zuerst die Räume der Jüngsten in den Blick nimmt.

Hitzefrei schickt Kinder nach Hause – aber nicht alle haben dort bessere Bedingungen. Kühle Lernräume sind Bildungsgerechtigkeit.

Die gute Nachricht: Das Land BW hat ein Förderprogramm zur Klimaanpassung.
Die schlechte: Klimageräte etc. werden bisher nicht gefördert.

Das muss geändert werden und wirksamer Hitzeschutz aufgenommen und ausreichend gefördert werden.

n manchen Klassenzimmern Temperaturen weit über 30 Grad. Lernen unter solchen Bedingungen ist keine Bildung mehr – es ist Zumutung.

Dabei sollten wir uns nichts vormachen: Dieser Rekord-Juni ist gleichzeitig einer der kühlsten Junis, den die kommenden Jahrzehnte für uns bereithalten. Was heute als Ausnahme gilt, wird morgen der Normalzustand sein. Es ist unsere Verantwortung, jetzt zu handeln und uns für die Zukunft vorzubereiten.

Heidelberg braucht daher ein städtisches Programm zur Hitzeschutzausstattung aller Bildungseinrichtungen in Heidelberg: Klimaanlagen, Lüftungssysteme oder dezentrale Kühlgeräte – je nach baulichen Möglichkeiten. Ergänzend brauchen wir Außenbeschattung, begrünte Innenhöfe und eine Prioritätenliste, die zuerst die Räume der Jüngsten in den Blick nimmt.

Hitzefrei schickt Kinder nach Hause – aber nicht alle haben dort bessere Bedingungen. Kühle Lernräume sind Bildungsgerechtigkeit.

Die gute Nachricht: Das Land BW hat ein Förderprogramm zur Klimaanpassung.
Die schlechte: Klimageräte etc. werden bisher nicht gefördert.

Das muss geändert werden und wirksamer Hitzeschutz aufgenommen und ausreichend gefördert werden.