Am vergangenen Samstag informierte das Aktionsbündnis Psychotherapie HD/MA am Bismarckplatz über die Folgen der beschlossenen Honorarkürzungen für Psychotherapeut*innen.

Während psychische Erkrankungen z. B. die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen sind, ist das Honorar der Therapeut*innen seit 01.04. um 4,5 % ohne schlüssige Begründung gekürzt. Dabei erhalten diese schon die niedrigsten Honorare in der vertragsärztlichen Versorgung.

Das verschärft die ohnehin schwierige Versorgungslage.

Auch Studierende und angehende Therapeut*innen stehen schon jetzt unter Druck. Durch die fehlende Finanzierung der Reform der Psychotherapieausbildung bangen viele um ihren Weiterbildungsplatz. Auch in Heidelberg werden wahrscheinlich Weiterbildungsinstitute schließen.

Die Versorgungslage in Heidelberg ist zwar vergleichsweise gut. Trotzdem sind die Wartelisten bis zum Anschlag gefüllt. Als Oberzentrum tragen wir zudem nicht nur für uns selbst, sondern auch für die umliegenden Kommunen der Metropolregion Verantwortung. Dort ist die Versorgungslage noch angespannter.

Solch eine Verschlechterung darf es nicht geben! Betroffene benötigen schnell Hilfe, Therapeut*innen eine faire Vergütung und Lebensgrundlage.

Als SPD-Fraktion stehen wir an der Seite der Therapeut*innen und unterstützen ihren Einsatz für eine gute Versorgung und faire Vergütung.

Unterstützen auch Sie die Petition des Aktionsbündnisses: https://c.org/rFLDMRPm9D