Am 1. Januar ist der neue Zweckverband „Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ in Kraft getreten. Die Idee zu dieser Neugründung wurde erstmals im Dez. 2017 vom Gemeinderat einmütig begrüßt. Die SPD – vor allem in Rohrbach und Leimen – hat bereits viele Jahr vorher auf Lösungen hingearbeitet, um dringend anstehende Aufgaben vor allem im Verkehrsbereich im Interesse beider Städte zu erledigen. Denn der überregional bedeutende Wirtschaftsstandort umschließt zwar wichtige Firmenflächen beidseits der Stadtgrenze, ist aber nur zweitrangig in seiner Gesamtheit an das regionale Straßen- und Schienennetz angebunden.

Dem soll nun abgeholfen werden mit einer neuen Verkehrstrasse, die von Osten am Knoten L600/Im Breitspiel nach Westen durch das bestehende Industriegelände zur B3 und DB-Linie führt. Die Trasse soll eine Straße, eine Straßenbahnlinie sowie einen Rad- und Fußweg umfassen. Und an der DB-Linie soll ein weiterer S-Bahn-Haltepunkt entstehen. Allerdings: Was sich wann von diesem Konzept einzeln und gesamt verwirklichen lässt, kann momentan niemand genau sagen.

Denn es gibt verschiedene Interessensbekundungen auf z. T. brach liegenden Industrieflächen. Namentlich das Areal der Eternit/Etex wird genannt, wenn es um eine weitere Abstellfläche für Straßenbahnen geht. Die SPD hat eine Prüfung beantragt, die mit deutlicher Mehrheit vom Haupt- und Finanzausschuss beschlossen wurde. Nun gilt es abzuwägen zwischen den Flächenbedarfen künftiger Industrien, der Landwirtschaft sowie öffentlichen Verkehrsträgern. Auch eine „grüne“ Industrie braucht Flächen und Fabrikhallen. Deshalb kann auf das Baurecht an der Haltestelle Rohrbach-Süd nicht ohne weiteres verzichtet werden.


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