Im Zuge der Einsparverpflichtungen zum Haushalt soll Ziegelhausen gleich doppelt bestraft werden. Die Linie 37 soll gekürzt werden und nicht mehr ab/bis Peterstal fahren, sondern nur noch vom Neuenheimer Feld bis zur Neckarschule. Und um einen Wende- und Halteplatz zu ermöglichen, sollen dann auch noch sechs Kurzzeitparkplätze an der Neckarschule wegfallen.
Ziegelhausen ist ein Bergstadtteil. Es ist für die Menschen elementar, die Geschäfte, Arztpraxen oder das Bürgeramt im Ortskern auch mit dem Fahrzeug erreichen zu können – gerade auch für die Lebensälteren
. In den letzten Jahrzehnten wurden zuhauf Parkplätze im Zentrum gestrichen – zuletzt sieben in der Kleingemünder Straße. Seit das dortige Pflegeheim besteht, ist der Parkplatzbedarf jedoch weiter gestiegen. Für die Gewerbetreibenden ist der Wegfall weiterer Parkplätze nicht zumutbar.
Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr nach der hier oft vorgetragenen These „es gibt doch im Dorf genügend Parkplätze“ weiterverfahren können. Auch die Pausenplätze für den Fips-Bus muss man nicht dort einrichten, wo wertvoller zentraler Parkraum verloren wird. Der Abriss und Neubau der Ziegelhäuser Brücke wird die Situation auf Jahre zusätzlich verschärfen. Wir Einwohner von Ziegelhausen und Peterstal wollen nicht abgehängt werden. Die vollständige Linie 37 muss erhalten bleiben und damit auch die Parkplätze im Zentrum.
Ihr Stadtrat
Adrian Rehberger
Weitere Parkplätze in der Ortsmitte in Ziegelhausen zu streichen ist ein Unding.
Die Parkplätze werden nicht zuletzt auch dazu benutzt Arztpraxen zu besuchen,
Das würde heissen , dass man ständig kreisen muss bis man eine Parkplatzlücje findet.
Arztbesuch ist schließlich nicht zum Spass
Sehr geehrter Herr Seyfferle,
vielen herzlichen Dank für Ihre Schilderung, die wir mehr als nachvollziehen können. Genau dies haben wir auch der laufenden Debatte deutlich im Bezirksbeirat sowie in der weiteren Ausschuss- und Öffentlichkeitsarbeit kritisiert. Wir bleiben in dieser Angelegenheit weiter am Ball.
Mit freundlichen Grüßen,
Bianca Staffen