Nicht zuletzt durch das Sperrzeitenurteil und die wenigen konsumfreien Räume steht junge Feierkultur in Heidelberg unter Druck.
Als SPD-Fraktion setzen wir uns dafür ein, dass das Förderkonzept „Junge Feierkultur“ erhalten bleibt. Das ist für uns ein starkes Signal für die jungen Menschen in Heidelberg.
Im Nachtragshaushalt 2026 haben wir gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen durchgesetzt, dass die Fördermittel künftig vollständig genutzt werden können. Bislang gingen Teile davon durch Mehrwertsteuer und Bearbeitungsgebühren verloren.
Unsere Initiative war erfolgreich: Die Verwaltung bestätigt, dass die Auszahlung nun direkt mehrwertsteuerfrei aus dem städtischen Haushalt erfolgt. Wir bleiben dran, auch die Bearbeitungsgebühren weiter zu senken.
Jetzt soll das Förderkonzept für 2027/2028 weiterentwickelt werden, gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat, dem Stadtjugendring sowie u. a. Vertreter*innen aus Clubszene und Subkultur.
Wir freuen uns, hieran mitwirken zu dürfen und bringen uns hierbei gerne ein.
Für uns ist aber klar: die Hauptrolle bei der Weiterentwicklung sollen junge Menschen und Kulturvertreter*innen spielen. Sie wissen am besten, was gebraucht wird, damit junge Menschen feiern, sich ausleben und dabei Selbstwirksamkeit erfahren können.
Inhaltliche Vorgaben von außen – etwa die Beschränkung förderungswürdiger Themen nach politisch-ideologischen Kriterien – lehnen wir daher ab.
Ihr Stadtrat
Marvin Frank