Gute Arbeit aus Heidelberg für Heidelberg

 

Um Heidelberg als Wirtschaftsstandort in der Region zu etablieren, bedarf es eines städtischen Flächenmanagements. Für eine nachhaltige Entwicklung der Flächen fokussieren wir auf Cluster für Lebenswissenschaften, Chemie, Elektrotechnik und Kultur. Wir fordern eine Übersicht der Nutzung von Gewerbeflächen und ein Leerstandskataster, um die vorhandenen und freiwerdenden Flächen schneller nutzen zu können. Und wir sprechen uns gegen eine Versiegelung von weiteren Flächen zur gewerblichen Nutzung aus.

Für die Auszubildenden wollen wir bezahlbaren Wohnraum schaffen: durch Wohnheime und subventionierte Wohnungen. Zudem sollen ausbildende Unternehmen finanzielle Erleichterungen erhalten. Wir wollen auch eine Beratungsstelle Aus- und Weiterbildung schaffen, die Umschulungen und Weiterbildungen koordinieren und Abbruchquoten bei der Ausbildung eindämmen soll. Bei der Qualifizierung fordern wir auch ein Augenmerk auf Asylbewerber:innen legen.

Wir fordern ein Heidelberger Tariftreuegesetz. Unternehmen erhalten Flächen und Förderungen nur noch, wenn sie die Beschäftigten nach Tarif bezahlen. Und wir wollen einheitliche Tarife für Beschäftigtengruppen und sind solidarisch mit der KTG-Gruppe am Universitätsklinikum Heidelberg.

Wir setzen auf ein nachhaltiges Tourismusbild in der Stadt. Tourismus und die Nutzung des öffentlichen Raums müssen miteinander in Einklang stehen. Die touristischen Ziele sollen über den ÖPNV erreichbar sein und der touristische Verkehr reduziert werden. Zudem sollen Touristen eine Kulturabgabe oder Bettensteuer zahlen.

Abschließend sprechen wir uns für eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Wirtschaft unter Beteiligung des Heidelberger Gemeinderates aus. Wir würden eine gemeinsam erarbeitete Strategie zur Entwicklung der Wissenschaftsstadt begrüßen.