Heidelberg steht an der Seite von Odessa – Solidarität zeigen, Partnerschaft leben
Mit der feierlichen Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Odessa setzen wir ein starkes Zeichen internationaler Solidarität. Die SPD-Fraktion begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Unsere beiden Städte stehen für Wissenschaft, Bildung und kulturellen Austausch – doch in diesen Zeiten eint uns vor allem eines: der Einsatz für Frieden, Demokratie und Menschenrechte.
Die Städtepartnerschaft ist kein bloßes Symbol. Sie ist gelebte Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die tagtäglich unter dem russischen Angriffskrieg leiden. Die Übergabe von Feuerwehr- und Müllfahrzeugen, sowie Erste-Hilfe-Material ist konkrete Hilfe, die Leben retten kann. Die Einladung von Jugendgruppen aus Odessa nach Heidelberg und der kulturelle Austausch geben Hoffnung und zeigen, dass Freundschaft auch über tausende Kilometer hinweg tragen kann.
Als SPD setzen wir uns für eine weltoffene Stadtgesellschaft ein, die Verantwortung übernimmt. Wir stehen an der Seite jener, die unsere europäischen Werte verteidigen. Odessa kämpft nicht nur um seine Existenz, sondern auch um die Zukunft eines freien Europas.
Diese Partnerschaft ist ein Versprechen: Wir lassen die Menschen in Odessa nicht allein. Frieden entsteht durch Begegnung, Menschlichkeit durch gegenseitiges Verständnis. Beides braucht engagierte Partnerschaften – heute mehr denn je.
Ihr Stadtrat
Daniel Hauck
Liebe SPDlerInnen, lieber Daniel,
ja, die Idee einer Partnerschaft mit einer Stadt auf dem ukrainischen Festland war/ist im Prinzip gut, aus Solidarität mit der Ukraine, als Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg. Mannheim war etwas schneller und hat eine Partnerschaft mit Tschernowitz begründet, historisch sehr interessant, mit vielen Ähnlichkeiten zu MA.
HD hat weiterhin eine Partnerschaft mit Simferopol, auch wenn diese wegen der russischen Annexion auf Eis liegt. Auf diese Städtepartnerschaft sollte immer wieder hingewiesen werden. Wenn jetzt nur noch Odesa als ukrainische Partnerstadt kommuniziert wird, dann ist das blamabel für Heidelberg, denn es impliziert: die eine Städtepartnerschaft haben wir verloren, geben sie auf, dafür nehmen wir uns das bekanntere Odesa (ukrain. mit einem „s“, oder präferiert Ihr die russische Schreibweise, was wiederum impliziert: naja, gehört ja irgendwie zu Russland…).
Es gibt zahlreiche ukrain. Städte, die besser zu HD passen würden als Odesa. Aber Würzner brauchte mal wieder ein Prestige-Objekt, in diesem Fall die bekannteste ukr. Stadt, und der GR folgte ihm ohne kritisches Dagegenhalten. OK, jetzt ist es halt Odesa, und wir müssen damit umgehen. Z.Z. bin ich einer derjenigen, die einen Freundeskreis HD-Odesa gründen, damit was „von unten“, aus der Bürgerschaft, getan wird, und nicht par ordre de mufti Würzner nur von oben.
Vergesst nicht Simferopol!